Leichter Nebel,
der am Boden schwebt,
ertränkt die Strassen.
Und schummriges Licht,
das aus Fenstern
und Türen quillt,
bringt die Trägheit
der Menschen zum Vorschein.
Morgens,
erwacht
der Tag und seine Welt.
Die Stadt beginnt zu leben.
Sind alle Traurigkeiten dann vergessen,
ist bald
die Zeit vorbei.


13.06.82









Der Nebel steigt und schwindet bald,
Sonnenstrahlen werfen sich uns entgegen,
die ersten Stimmen regen sich im Wald,
vergessen ist die Nacht, der Regen.
Blumen glänzen, noch matt
und der letzte Tau fällt vom Blatt.
Rege wird das Waldes leben,
Emsig die Natur,
wieder hat uns Gott,
einen neuen Tag gegeben.
15.10.81

























Regentropfen auf der Haut.
Sonne versucht sich durch
Dicke Wolken
Zu zwängen.
Bricht heraus.
Ein dicker Bündel
Trifft auf kleine Tropfen. ein Regenbogen entsteht.
Regentropfen auf der Haut.
Sie trocknen fort,
ins Nichts.
Dampf steigt empor.
Vergessen.
Trauer, Trübsal, Regen.
Nur der Regenbogen,
erinnert noch,
dass zuvor alles dunkle war.
So, wie die Sonne
Sich plötzlich zeigt
Und Freude schenkt,
ist das Leben,
wenn man neue Menschen
trifft und lernt
sie zu mögen.